Montag, 28. Januar 2013

Szene 11 (ausgearbeitet)

((Um gleich mit der Tür ins Haus zu fallen:
wir hatten uns so überlegt, dass man in der letzten Szene die Bühne zweiteilt (man könnte natürlich auch einfach zwei Szenen machen, aber es hätte vielleicht einen gewissen Reiz/organisatorische Vorteile) und auf der einen Seite den Konferenzraum der Agentur und auf der anderen Seite das Krankenhausbett von Rapunzel macht. Hier ist die "Rapunzel-Seite" mal als Idee verfasst, wie es enden könnte:))

Rapunzel liegt im Bett, die Decke wölbt sich über ihrem Bauch.
R: MORPHIUM!!! ICH HABE SCHMERZEN. Das kann nicht normal sein. Ich soll dieses Kind doch lieben! Das kann nicht möglich sein, nicht nach diesem Schmerz.
A: Die Wehen haben noch nicht eingesetzt.
R: Wäre es möglich, eine Narkose für die Wehen zu bekommen?
Rumpel: Ach weißt du Punzel, ich hab in meiner Lektion gelernt: Bleib entspannt. Das Kind kommt oder es kommt halt nicht oder es kommt halt nur ein bisschen. Du kannst eh nichts dran ändern. Lass es auf dich zukommen.
R: Aber Rumpel, ich habe doch Schmerzen.
Rumpel: Punzel, es wird alles viel leichter, wenn du ein bisschen locker lässt. Deine Agressionen sind bei meinem Wutball gut aufgehoben. Wie oft ist der Schweiß meiner Hände in seine Obergläche gerungen. Ich glaube, es steckt sogar noch ein Stück Zahn darin. Damals, als ich noch Choleriker war, diese schrecklichen Anfälle, es überwältigte mich, ich verlor die Kontrolle, es war furchtbar-
R: Ja gut, danke. Ein glück dass das jetzt nicht mehr so ist. Nimm es mir nicht krumm, aber ich hätte gerne ein wenig weiblichen Beistand.
Rumpel: Ja sicher, sicher. Ihr wollt bestimmt auch über frauliche Hormone… Organe… äääääähm. GEFÜHLE austauschen wollte ich sagen.
R: Okay Rumpel, hole bitte einfach die Stiefmutter.
Rumpel geht raus: Stiefmutter, ich glaube du wirst hier dringend gebraucht.
R: gut, dass du da bist Stiefmutter! Weißt du, ich brauch mal ein paar Ratschläge von einer erfahrenen Mutter. Wie war das béi der Geburt von deinem Sohn Steve? Gibt’s einen Geheimtipp für mich?
S: Wie kommst du darauf, dass ich Mutter bin? Ich habe keinen Sohn, und wenn dann würde ich ihn nie Steve nennen!
R: Naja, du bist doch Steves Mutter. So nennen dich doch alle, oder?
*Stille*
Rumpelstielzchen schämt sich fremd, greift nach dem Wutball, Stiefmutter schüttelt den Kopf
S: Okax, reden wir nicht weiter darüber… Naja, ich würde sagen du musst an was Schönes denken! Apropos schön, weißt du, bei H.G habe ich gelernt, dass man alle seine Schönheitsideale nicht so eng sehen darf! Wir sind alle gleich schön! Deshalb habe ich dir hier einen Unisexstrampler für den kleinen Racker mitgebracht, egal ob Junge oder Mädchen, es sieht immer gleich sch-… *betrachtet Strampler* …gleich aus.
R: Mensch-Super, also Danke, der ist echt…Unisex. *zu sich selbst* Warum kann ich nicht einfach jemanden haben, der meine Hand hält und mich bemitleidet? So jemanden wie

Im Nachbarzimmer wird Wolf von zwei Pflegern an der Leine reingeführt. Märchenfiguren versuchen ihn aufzuhalten, Wolf schlägt sich durch die Menge in R.s zimmer und platzt herein: TADAAA!
Sie haben mir für einen Tag Ausgang gegeben, ich kann deinen kleinen Fratz doch nicht ohne mein Beisein zur Welt kommen lassen! Wo ich doch Kinder zum Fressen gern hab.
Ru: Man, ein Witz jagt den nächsten hier, da wird einem ja richtig was geboten. (sarkastisch)
Ra: Wolf! Was- ich meine- schön dass du hier sein kannst. Wer sind denn diese beiden netten Herren? Die sind ja fast so süß wie meine beiden Herzblätter.
Freunde stürmen ins Zimmer: Ist es schon soweit? Haben wir es verpasst? Wem sieht es denn ähnlich?
Assi: Schnegge, -
Gentleman: Liebling, wir haben uns entschieden, einen neuen Weg zu gehen, um dem Kind eine möglichst gute Zukunft zu ermöglichen.
Assi: Baby ich sag dir, das wird was ganz Großes! Ich mein dein Schnösel und ich haben uns was überlegt:
Gentleman: Wir sind zur einzigen wirklichen Lösung für dieses Problem gekommen!
Ra: Ein blutiges Duell dessen Sieger um meine Hand anhalten darf? Ein Kampf um Leben und Tod? *Freude und Erregung in der Stimme*
Gentleman: Ähm-Nein. Wir wollen-
Assi: Wir wollen voll zu dritt leben!-
Gentleman u. assi streicheln Bauch: Oder eben zu VIERT.
Ra: Ah, schade—ähh schön, mein ich, wirklich schön! Jetzt können wir alle sehen wie unser Kind heranwächst.
Asch kommt durch die Tür: Aber Rapunzel, wenn du das nicht möchtest, dann musst d das nicht tun, du wirkst unglücklich-
Ra: Ach son Quatsch! Ich mein, das ist die beste Lösung, oder nicht Jungs?
Assi u Gentleman: JA!
Asch: Nagut, wenn du meinst, aber wenn du dich schon so einschränken willst, dann solltest du deinem Kind wenigstens ein Stück Freiheit schenken! Hier, extra nur für deinen Spross! *überreicht Käfig*
Ra: Aschenputtel das ist ein Käfig.
Asch: Das mag aussehen wie ein Käfig, aber in Wirklichkeit kann sich dein Sohn damit ein Stück Freiraum schaffen, er kann sich abgrenzen, wenn er dann älter und reifer ist, kann er die Gitter ein Stück verbiegen und seine Grenzen so völlig neu definieren. Mir hat dieser Spielraum als Kind auch immer geholfen besonders wenn meine Mutter dagegen getreten hat, ich wusste, dieser Fuß kann mich hier in meiner sicherheit nicht erreichen.
Gentleman: *schaut sie von oben bis unten an* JJJJa…sicher, vielen-äh- Dank, das wird uns sicher immer im Gedächtnis bleiben.
Asch: Ja, ich bin froh euch geholfen zu haben.
Fee kommt durch die Tür: Mensch, was macht ihr denn alle hier? Ich denke der Arzt hat ihr Ruhe verordnet!
Ra: Oh mein Gott. Die Wehen! Ich bin Schwanger!!!
Rumpel: Echt?! Na mensch!
Licht geht aus, Schreie „pressen pressen pressen“, Licht geht an -> Fee hält Kind im Arm
Schaut auf das Kind: Oh! Es ist ein Junge! Er ist so sch-sch-schön, wunderschön, ganz der Papi, glaub ich. Zumindest nicht die mami. Hier, nimm du ihn mal! *gibt Rapunzel das Kind*
Ra nimmt es in den Arm und strahlt vor Freude: Mein Sohn! Ein Mini-Wir.
Schneew. Und RR. Betreten den Raum: Mist! Jetzt haben wir es verpasst! Was musstest du auch den Lippenstift nochmal nachziehen, da schaut doch eh keiner drauf!
RR: Och Gottchen, was für ein Wonneproppen! Der wird mal ein richtiger Aufreißer!
(weitere Liebkosungen)
Zwerge kommen: Jo! *spielen Song*Alle feiern. (natürlich ein bisschen detaillierter)
HuG kommen außer Atem an: Man, hier geht’s ja schon voll ab, was? Och nein, wie süß der Kleine! (und so weiter und so fort)
G: Aber jetzt mal was ganz anderes: Das scheint ein wunderbares Ende zu sein, und natürlich auch ein neuer Anfang! (sieht sich in der Runde um) Hänsel und ich haben da was vorbereitet, um uns zu bedanken, dass ihr uns so geholfen habt. Hänsel, wollen wir?
H greift sich die Gitarre der Zwerge: unbedingt! *beginnt zu spielen * Boy-Army
Zum Refrain singen alle mit → Ende??

Szene 3 (ausgearbeitet)


Danke an Leonie,  du bist echt genial!
Hier also die 3. Szene, nur zur Orientierung, wir befinden uns im Park, in dem gestern eine urste Party gestiegen ist (Sagt man das noch so? =D )


Nachdem Hänsel und Gretel abgegangen sind, kommt der Hausmeister auf die Bühne räumt Party Überreste auf (zusammenfegen oder so) und stellt unauffällig ein Sparschwein auf die Parkbank in der Mitte der Bühne, bringt nebenbei seinen flotten Spruch. Er geht ab und Hänsel und Gretel kommen wieder auf die Bühne, Hänsel geht voran und guckt konzentriert auf den Boden, Gretel trottet hinterher.

G(genervt): Man, Hänsel ich hab dir doch gesagt es ist keine gute Idee Brotkrümel zu streuen, damit wir wieder aus diesem dämlichen Park finden. Hier waren wir bestimmt schon tausend Mal.
H: Hey, ich wollte mal was Individuelles machen und nicht so mainstream, mir den Weg auf einer Karte reinziehen…
G(immer noch genervt): Tja, dummerweise gibt es hier verdammt viele Mist-Tauben und diese scheiß Viecher fressen alles was sie sehen und wenn man so dumm ist Brot in die Gegend zu schmeißen um den Weg zu markieren sollte sich echt nicht wundern…
H:Sorry, was sollte ich machen die Kieselsteine sind gestern auf dem Weg zur Party draufgegangen!
G:Ähm, vielleicht wie jeder normale Mensch das Internet verwenden? Ich meine wofür sind Handys erfunden worden?
H:Ähm, um unterwegs zu telefonieren?! Und vielleicht um SMS zu schreiben…
G:Das ist doch heutzutage nicht mehr das wichtigste…sondern Internetzugang! Hilft bei allem, so und weil du ja gar nichts packst, mach ich das jetzt.

Gretel setzt sich auf die Bank, legt ihre Tasche auf ihren Schoß, holt ihr Smartphone raus und tippt drauf rum. Hänsel setzt sich neben sie und tippt nervös mit seinem Fuß. Gretel stöhnt und hält ihr Handy in die Luft und versucht ein besseren Empfang zu bekommen.

G: Mist, ich hab absolut null Empfang.
H: Wer ist jetzt der Dumme? Ich vertrau lieber auf Brot als auf Apples und Blackberrys.
G: Was auch immer…(sie will ihre Tasche vom Schoß neben sich auf die Bank stellen und bemerkt dabei das Sparschwein. Sie hebt es an und zeigt es Hänsel)
H:Was zum Teufel-(er wird von Rumpelstilzchen unterbrochen der aus dem Gebüsch neben der Bank heraus springt)
R…ist das? Das fragt ihr euch sicher, nicht wahr Kinder? (Hänsel und Gretel erschrecken sich, Gretel lässt das Sparschwein fallen und es geht kaputt, Gretel springt auf und klatscht Rumpelstilzchen Eine)
G: Was sind sie denn für ein Perversling, sitzen in Büschen und warten auf Kinder (sie räuspert sich) bzw. Jugendliche und erschrecken sie zu Tode?!
R:Du kleines Mist…*unverständliche Laute* (er presst beide Hände zusammen um Aggressionsausbruch, halt kurz vorm ausrasten. Gretel sind groß vor Angst und sie geht etwas zurück. Nachdem Rumpelstilzchen sieht, dass er Gretel Angst macht atmet er einmal tief durch streicht einmal mit seiner Hand über sein Gesicht und lächelt sie breit etwas creepy an)
R: Okay, also zurück zu Thema. (packt dicken Ordner uns seiner Aktentasche aus) Also die Märchenrettungs GMBH hat mich beauftragt-
H(unterbricht):Die was?
R(räuspert sich): Die Märchenrettungs GMBH, eine Vereinigung von alten Hasen im Märchen Business, wie ich, die hoffnungslosen Fällen wie euch helfen sollen etwas aus ihrem Leben machen. Okay, seid ihr bereit für eure Einführung ins Finanzwesen? (Hänsel und Gretel wollen etwas sagen, aber Rumpelstilzchen redet gleich euphorisch weiter) Ja? Super! Klasse! Wahnsinn! Also fangen wir beim Devisenhandel an, eine Devise ist der Anspruch auf Zahlungen in fremder Währung an einem ausländischen Platz, meist in Form von Guthaben bei ausländischen Banken sowie von auf fremde Währung lautenden, im Ausland zahlbaren Schecks und Wechseln… (Akustikversion von Gangnam Style/Sa itte miyo (Von hier an Blind) von Wir sind Helden fängt an, oder irgendein Lied auf einer anderen Sprach[außer Englisch] so von wegen „Spreche ich chinesisch rückwärts oder was?“ Lied hört auf, Hänsel und Gretel gucken die ganze Zeit sehr ausdruckslos) und wenn ihr dann alt und runzlig seid habt ihr Geld im Überfluss und ein sehr komfortables Leben, ich meine was gibt es den besseres? Noch irgendwelche Fragen? (guckt Hänsel und Gretel stolz an)
H: Ähm, sagt man nicht auch jemanden die Devisen lesen?
R(trocken):Das heißt jemanden die Leviten lesen.
G(verwirrt):Ähm, was? Ja also bei den Levit…Devisen was auch immer, bin ich irgendwie rausgekommen, sorry. Können sie da noch mal einsetzten?
R(gepresst): Das war ganz am Anfang…
H: Ja, wäre doch voll unhöflich gewesen wenn wir sie unterbrochen hätten oder nicht? Und bei dem Zeug mit dem Investieren und so, kam mir einiges etwas spanisch vor…!
G: Spanisch? Also mir eher koreanisch/japanisch.[die Sprache vom Song]
R: Wollt ihr mich ver-ver-ver…(fängt an zu brüllen) ZUM NARREN MACHEN???? IHR HABT ABSOLUT GAR NICHTS KAPIERT??? IHR KLEINE ROTZGÖREN, IHR…IHR NICHTSNUTZE. WIE DÄMLICH KANN MAN DENN NUR SEIN. (äfft Hänsel nach) AUS DEN DEVISEN LESEN…H A H A H A. URG, WARUM HAB ICH MICH NUR DARAUF EINGELASSEN? DAS IST DOCH TOTALER SCHWACHSINN! ICH WUSSTE ES VON VORNERREIN!!! NICHTS, NICHTS WÜRDE DABEI RAUS KOMMEN, HABE ICH GESAGT. ABER NEIN, NIEMAND HÖRT AUF ETWAS AUßER KONTROLLE GERATENEN FINANZBERATER, KINDERKRAM, ZEITVERSCHWENDUNG [individuell weiterführbar]
H(verschreckt, versucht R zu beruhigen): Woho, woho, woho. Chill mal, ich glaub du bist da einfach mit zu hohen Erwartungen ran gegangen, ich meine Devisen, das brauch doch kein Mensch…! Du solltest einfach bei der Base bleiben, nur das was uns auch was bring. Zu Beispiel Dinger wo du nach na bestimmten Zeit mehr Geld bekommst, wie hießen die gleich noch…?
G: ZINSEN! (zögernd an R gewandt) Oder…?
R(beeindruckt) Wow, ähm ja Zinsen. Ihr habt Recht, wenn ich nicht immer so große Erwartungen von vornherein in alles und jeden setze, würde ich viel weniger enttäuscht werden und verliere vielleicht nicht immer so schnell die Kontrolle, ich muss einfach realistisch bleiben. Ich meine solche unreifen Möchtegerne, wie ihr es seid, verstehen doch nicht über den DAX oder Bausparpläne oder ähnliches. Also fangen wir gaaaaaaaanz unten an und da ich glaube, dass ihr nicht mal die „Basics“ so einfach nachvollziehen könnt, lasse ich mich voll und ganz auf euer Niveau herab…
G: Ähm, auch wenn das teilweise echt beleidigend war, denke ich, dass das aufjensten ein Versuch wert ist.
R(räuspert sich und nimmt Hänsel sein Cap weg und setzt es selbst auf) Okay, jo jo. Let’s go [Finanz-Rap beginnt] (Hänsel und Gretel unterschreiben während des Raps, den Vertrag und werfen zu Schluss ein Cent in das Sparschwein vom Anfang.
H:Nicht schlecht, wenn wir mal in einer Wirtschaftskrise stecken sollten, könntest du echt Rapper werden. Hast aufjeden was drauf. Und das Zeug mit den…Zinsen hab ich glaub ich auch gecheckt. Als Auftrag erfüllt. Bleib einfach immer locker, so bringst du den ganzen lahmen Kram viel besser rüber.
G(guckt auf die Uhr): Ja, ja war echt klasse, aber wir müssen echt weiter. Wir haben nicht in einer halben Stunde ein Termin bei Tätowierer und müssen jetzt echt-
R: Oh, gut, dass du mich erinnerst. Euer nächster Termin ist hier (Gibt ihn ein Zettel mit Adresse) Denn das war erst der Anfang… (packt Sachen zusammen und geht mit Cap auf dem Kopf ab)
Hänsel und Gretel gucken erst auf den Zettel und dann sich an, beide skeptisch.
H: Ganz ehrlich, ich fand den Typen etwas creepy, aber er war auch ganz lustig… Den Termin können wir auch verschieben, ich meine telefonieren kannst du ja noch mit deinem Handy oder? Und ich bin gespannt, was dort (weist mit Kopf Richtung Zettel) auf uns wartet…
G(verdreht ihren Augen, aber holt Handy raus): Okay, okay. Wenn du unbedingt willst. (Tippt im Handy rum, während beide langsam abgehen)