Sonntag, 2. Dezember 2012

Szene 2 (ausgearbeitet)

So, ein großes Dankeschön an Leonie, die wiedereinmal tatkräftig ihre kreative Ader zu Papier hat fließen lassen!
Hier also die 2. Szene, in der Hänsel und Gretel vorgestellt werden.

Hänsel und Gretel kommen auf die Bühne, Park ist noch verwüstet von der letzten Nacht, Gretel hat ihre Tasche bei der Party am vorigen Abend verloren. Beide sind etwas benommen und haben ein Kater. Gretel geht vor. Hänsel stolpert über eine Flasche und haut sich hin. Gretel dreht sich zu ihm um.
G: Hey, Hänsel was chillst du da auf dem Boden? Wir müssen meine Tasche finden!
Gretel packt Hänsel am Arm und zehrt ihn auf die Beine.
H(genervt): Man Gretel, checkst du es eigentlich? Ich habe ein harten Hangover und muss in diesen Dreckspark, nur weil du gestern so hacke warst, dass du deine Tasche vergessen hast. Echt unnötig!
G: Entspann mal, ey! Mein Kopf explodiert auch gleich und außerdem hättest du gestern nicht so krass gestresst, von wegen: ‚Ey, Greeeeetel, maaaach doch ma‘ (ahmt Hänsel mit gespielter Trunkenheit nach) und so, hätte ich noch locker Zeit gehabt meine Tasche zu suchen.
H: Hä, Gretel dir ist schon klar, dass die Bullen da waren und kontrolliert haben ob irgendwer krass auf Gummi war *Slang für Gummibären, von wegen Drogen und so, muss aber auch nicht sein (; * und Ausweise haben die auch gecheckt, also sein froh, dass ich noch so klar war, dass ich dich da weggebracht habe!
G: Waaas? Dein Erst? Die Polizei war da, krass hab ich gar nicht geblickt…
H: Wen wundert’s?! Nach zich Runden Bierball und den ganzen anderen Suff, find ich es echt krass, dass du überhaupt noch laufen konntest.
G(angepisst): Okay, jetzt übertreib mal nicht. Und hilf mir suchen.
H(lacht): Haha. (kneift Augen zusammen und fasst sich an den Kopf) Mist, mein Kopf killt mich ich schwör.
G: Heul nicht rum, so wie das hier aussieht brauchen wir bestimmt ewig.
Gretel schaut um und geht auf die andere Seite des Parks.
G: Also ich werde hier anfangen und du auf der Seite. (weist mit Kopf in Hänsels Richtung) Deal?
H(reibt sich die Stirn, grummelt): Hmmm.
Beide fangen an zu suche. Hänsel will in ein gucken Gebüsch. Mit Edding bemalter Typ *irgendeine Märchenfigur?*springt aus dem Gebüsch steht vor Hänsel. Hänsel und bemalter Typ fangen an zu schreien. Gretel dreht sich um als sie das Geschreie hört. Bemalter Typ hört auf zu schreit, Gretel schreit weiter. Bemalter Typ legt den Kopf schräg und guckt Gretel misstrauisch an.
BT: HEEEEEY. (Hänsel hört auf zu schreien) ich kenn dich doch, du warst einer von den Typen, die mich gestern abgefüllt haben und mir gesagt haben, dass Frauen voll auf diesen Gangnam Style abfahren und ich hab den die ganze Zeit getanzt bis ich…ähm, ja…bis ich…
H: Alter, du bist einfach eingepennt…IM STEHEN! Und dann *booooom (Hänsel ahmt ummfallen mit Hand nach) buff* Umgekippt. Ich dachte du bist tot oder so, aber du hast sofort an gefangen zu schnarchen und dann…(Hänsel zeigt mit dem Finger auf „Körperzeichnungen“ und lacht)
Bemalter Typ guckt Hänsel scharf an.
H(stotternd): …und…und…dann…
BT(baut sich vor Hänsel bedrohend auf): U N D D A N N W A S?
Gretel kommt zu den beiden, packt den bemalten Typen am Ohr und zehrt ihn runter zu sich.
Gretel: Ey, wenn du stress willst kannst du den gern haben, klaaar?
Bemalter Typ stöhnt kurz vor Schmerz.
Gretel: KLAAAAAR?
BT: Aaauuuu, jaja, ist ja schon okay. Tut mir leid. Au, au. Bitte lass mich los.
Gretel lässt ihn los.
G: Und jetzt mach die Biege, sonst…
Bemalter Typ rennt aus dem Park.
G(zu Hänsel): Wenn du mich nicht hättest, wärst du schon so gut wie tot…Warum musstest du den Typen denn krakeln? Hast du nicht vom letzten Mal gelernt, wo der dir dann…
H(unterbricht Gretel): HEY, du hast gesagt, dass du das nie wieder ansprichst und außerdem du kennst mich doch, ich kann bei so was einfach nicht wiederstehen…
Gretel verdreht verächtlich die Augen und guckt in das Gebüsch wo der Typ rausgesprungen ist.
H: Und jetzt tu mal nicht so, also ich dauert deine Hilfe brauche, ich hab dich auch schon oft irgendwo rausgehauen!
G(immer noch im Gebüsch): Warte lass mich überlegen,…also mit gestern, wenn ich mich nicht verzählt habe, ähm genau…EINMAL, wenn das überhaupt zählt.
Gretel kommt aus dem Gebüsch und hält ihre Tasche in Hand und lächelt Hänsel breit an. Und kramt in ihrer Tasche rum.
G: Und als Dankeschön, bekommst du jetzt ne fette Aspirin, gegen deinen miesen Karter.
Gretel zieht zwei Tabletten aus ihrer Tasche, gibt eine Hänsel und schluckt die andere selbst. Hänsel schluckt seine, ein bisschen gefrustet.

Donnerstag, 29. November 2012

Vorschlag Organisation


Hier nun einmal ein Ergänzungsvorschlag zur Einheitsband. Mit dieser Besetzung können alle von uns relativ (!!!) gleichberechtigt eingesetzt und ins beste Licht gerückt werden. Alles was mit einem * versehen ist, wird morgen noch einmal diskutiert oder erläutert.
Nur zum Verständnis, ihr erinnert euch noch an den Post mit dem Hausmeistervorschlag? Der Hausmeister ist in Tabelle 1 zwar nicht explizit erwähnt, ist aber angedacht und wird in Tabelle 2 auch nochmal direkt genannt.

Szene
Mitwirkende
Musik
1. Versammlung
Fee – Janica
Rumpelstielzchen - Lena W.*
Wolf – Johanna
Rapunzel – Denise
Gentleman – Senami*
Stiefmutter – Sophie R.
Rosenrot – Selina
Schneeweißchen – Marlene
Aschenputtel – Claudia
Hausmeister - Florian
Anfang: Farytale
Nina: Flöte
Nele: Flöte
Lydia: Flöte
Lena: Cello
Frithjoff: Klavier*/ Bruno: Klavier*


Lied für Fee (?)
2. Hänsel und Gretel (Vorstellung)
Hänsel – Jonas
Gretel - Rahel
Hangover (Einheitsband)
Rahel, Jonas: Gesang
3. Rumpelstielzchen
Rumpelstielzchen: Lena W.*
Hänsel – Jonas
Gretel-Rahel
Parkstatisten?
Rumpelst. : Rap
Einheitsbandbesetzung: Percussion u. Gitarre
4. Stiefmutter
Stiefmutter – Sophie
Hänsel
Gretel
Barstatisten
Flashdance
Lisa: Gesang
Bruno: Gitarre
Mona: Cello
Klavier?


What makes you beautiful
Lisa: Gesang
Bruno: Gitarren
Backroundtänzer
5. Wolf
Wolf – Johanna
Hänsel
Gretel
Rotkäppchen – Lydia
Parkstatisten
Feeling Good
Selina, Marlene: Gesang
Johanna: Geige
Julia: Saxophon
Mona: Cello
Stelle: Klavier*/ Tom: Klavier*
6. Rapunzel
Rapunzel – Denise
Gentlemanfreund – Senami*
Assi-Freund – Leonie*
Hänsel
Gretel
„Rap“
Having my Baby*
7. Zwerge
Zwerge:
Bruno
Ali
Leo
Anton
Leoni
Emma
Sophie T.
Polizistin 1 – Lena
Polizistin 2 – Anna
Polizist – Dominik*
Hänsel
Gretel
Dreh den Swag auf
Einheitsbandbesetzung sind ja eh größtenteils Zwerge
Rap?*

Duett Hänsel/Gretel
Hänsel: Gitarre
Gretel: Gesang
8. Aschenputtel
Aschenputtel – Claudia
Hänsel
Gretel
Drei Haselnüsse für Aschenputtel*
Klavier: Lena*

Natürlich ist hier weder Technik noch Kostüm, Requisiten oder sonstiges hinter der Bühne mit eingeplant, und es ist nur ein Vorschlag da wir ja auch einen zweiten Vorschlag im Gespräch hatten.

Hier nochmal tabellarisch die Besetzung pro Person:


Lena
Szene 1 : Cello
Szene 7 : Polizistin 1
Lisa
Szene 4 : Gesang ( 2x)
Anna
Szene 7 : Polizistin 2
Rahel
Gretel
Leonard
Szene 1,7 : Zwerg
Szene 2, 3 und 7 : Schlagzeug (Einheitsband)
Senami
Szene 1,6 : Gentleman-Freund*
Dominik
Szene 7 : Polizist
Nele
Szene 1 : Flöte
Szene 4 : Backroundtänzer
Leoni
Szene 1,7 : Zwerg
Marlene
Szene 1,(9) : Schneeweißchen
Szene 5 : Gesang
Leonie
Szene 6 : Assi-Freund
Denise
Szene 1,6 : Rapunzel
Julia
Szene 5 : Saxophon
Lydia
Szene 1 : Flöte
Szene 5 : Rotkäppchen
Janica
Szene 1 : Fee
Selina
Szene 1, (9) : Rosenrot
Szene 5 : Gesang
Mona
Szene 4 : Cello
Sophie R.
Szene 1,4 : Stiefmutter
Aljoscha
Technik?
Bruno
Szene 2,3 u. 7: Einheitsband (Gitarre)
Anton
Szene 1,7 : Zwerge
Szene 2,3 u. 7 : Einheitsband (Bass)
Johanna
Szene 1,5 : Wolf
Claudia
Szene 1,8 : Aschenputtel
Jonas
Hänsel
Frithjof
Szene 1 : Klavier*
Sophie T.
Szene 1,7 : Zwerge
Tom
Szene 2,3 u. 7 : Einheitsband (Klavier)
Nina
Szene 1 : Flöte
Florian
Alle Szenen (?) : Hausmeister
Emma
Szene 1,7 : Zwerge
Stella
Szene 5 : Klavier*
Lena W.
Szene 1,3 : Rumpelstielzchen

Alles Weitere morgen.

Liebe Grüße, Jan

Montag, 12. November 2012

Song-Organisation

Auch wenn die konstruktiven Vorschläge hier nur selten bis nicht vorhanden sind, möchte ich euch natürlich trotzdem auf dem laufenden halten und eine Kommunikation gewährleisten.
Zum Ersten haben wir in Fr. V.s Gruppe schon mal damit begonnen, die einzelnen Songs zu arrangieren und zumindest ein wenig festzulegen. Bis jetzt gibt es folgende Vorschläge:
Ganz am Anfang, während der Vorhang sich öffnetFarytale - Shrek (Noten dazu sind bereits vorhanden) gespielt vom Flötenduo/trio/quartett
Erste Szene (Zwerge): Ich bitte euch, Zwerge, euch Gedanken zu machen und euch einen Song zu suchen. Ja ich habe Vorschläge, aber ich weiß ja auch, dass ihr die vielleicht nicht mögen werdet, deshalb wär es besser, wenn hr das alleine regelt, danke schon im Vorraus.
Zweite Szene: Hangover-Taio Cruz feat. Flo Rida ???
Vierte Szene(Stiefmutter tanzt): Flashdance
MädchenbandVierte Szene (Stiefmutter singt): Beautiful-James Blunt (mit umgeschriebenem Text)/Reflection-Mulan (mit umgeschriebenem Text oder nur Refrain mit leichten Veränderungen)/ [meine Überlegung vom letzten Youtubestreifzug] What makes you beautiful-One direction
Fünfte Szene (Wolf): unverändert, wie in Skript angegeben
Siebte Szene (Zwerge spielen): selbes Problem wie oben
Siebte Szene (H. und G. Duett): Turn our eyes away-Trent Dabbs & Ruby Amanfu (Refrain ab 00:53)

So weit stehen die Vorschläge, alle Angaben ohne Gewähr, es ist gut möglich, dass ich noch nicht komplett informiert bin, oder dass ich einfach etwas vergessen habe. Wie immer bitte ich euch um Vorschläge in den Kommentaren.
Außerdem habe ich noch zwei generelle Bitten an ein paar von euch:
Die Gruppe von Fr. M.: Bitte sucht euch einen oder zwei Leute, die sich um die Arbeitsverteilung und Kommunikation zu unserer Gruppe kümmern, oder fragt uns einfach damit ihr dann auch schon etwas tun könnt.
Die Zwerge: Wir müssen uns dann nochmal wegen eurer Szene zusammensetzen, es hat nicht direkt Eile, deshalb behaltet es einfach im Hinterstübchen. Wichtiger wäre es, dass ihr euch wegen eurer Musik zusammensetzt und uns dann informiert, damit wir alle daran arbeiten können.

Bei Kritik, Vorschlägen oder sonstigen Mitteilung stehen euch wie immer die Kommentare zur freien Verfügung =P
Jan

Dienstag, 6. November 2012

der Hausmeister

Okee, also wir hatten noch eine Idee, weil wir uns den Hausmeister ja als Leitfigur und "Erzähler" vorgestellt hatten. Wir dachten uns so "Mensch. Da müsste doch was zu machen sein! Ein running Gag, ein roter Faden, eine Zeitüberbrückung.." und wir kamen schlussendlich auf die glorreiche Idee, ihn nach jeder Szene in der Hänsel und Gretel oder irgendeine Figur etwas gelernt hat, über die Bühne fegen zu lassen und einen "Und die Moral von der Geschicht' ...(irgendetwas zum Thema passendes)"-Satz sagen zulassen, damit zusammengefasst wird, und man im gegebenen Fall die Bühne umbauen kann. Während er den Besen schwingt, verfallen alle anderen Figuren auf der Bühne in den Freeze-Zustand in ihrer momentanen Pose.
Nach der Rumpelstielzchen-Szene wollen wir ihm einen längeren Auftritt geben, danach immer nur noch besagte Sätze, jeder Vorschlag ist wilkommen, denn da stehen wir noch ziemlich auf dem Schlauch, sie dürfen schlecht oder unzureichend gereimt sein, müssen aber unbedingt direkt auf das Thema verweisen! Nach der R.-Szene: H.: Jetzt hat man mich auch noch für die Stadtreinigung abkommandiert. (brummelndes Kopfschütteln)
Eingezogen fürs städtische Wohl. Wer bin ich denn?
Abgestellt.  
Mein Sohn….
Schon lange würdigt er mich keines Blickes mehr
Die Hausmeisterkarriere verschmähte er
Sein Blaumann blieb im Schranke hängen
Mein Sohn-. Schlug mich um Längen!
Mein Traum- etwas zu bewirken in der Welt
Er scheiterte schon früh am Geld
Von dem was ich mir vorgenommen
Hab ich letztendlich nichts bekommen
So oft hab ich mich schon blamiert
Und doch hab ich es nie kapiert
Bin immer weiter abgesunken
In mancher Nacht hab ich getrunken
Nun steh ich hier, kein Stock, kein Hut
Und nicht mal reimen kann ich----vernünftig

Und die Moral von der Geschicht: greife nach den Sternen- niemals.

Nach der Stiefmutterszene
Und die Moral von der Geschicht: Schön bist du ohne Schminke nicht
Doch bedenk, mein liebes Kind,
dass wir Innen alle sind,
was Außen keiner kann verbergen
und nun (überlegt) geht zu den Zwergen
G: Na wenn da jetzt mal nichts dazwischen kommt.

Nach der Wolfszene
Und die Moral von der Geschich……T
Das wahre Ich- komt ans Lich…..T
wie gesagt, wem was einfällt einfach schreiben.
Bis zum nächsten Post
Janica

Montag, 29. Oktober 2012

Einteilung

Nun denn! Als ich gerade dabei war, meine zweite E-Mail an Frau V. bezüglich der Rollenverteilung zu schriebseln ist mir aufgefallen, dass wir ja im Zuge dessen auch gleich eine grobe Zuständigkeitseinteilung für das ganze Zeug hinter der Bühne machen könnten. Die Liste, die ich bis jetzt aufgestellt habe sieht wie folgt aus:
Die Rollenverteilung steht in den Erstbesetzungen, einige Zweitbesetzungen können leider nicht direkt gewährleistet, schon alleine, weil es teilweise keinen adäquaten Ersatz gäbe und man dann zwei Versionen des Stückes schreiben müsste. Mittlerweile steht die Besetzung aber wie folgt:
Hänsel: Jonas/Anton
Gretel: Rahel/Leoni
Pummelfee: Janica/Lisa
Rumpelstielzchen: Tom/Sophie T.
Stiefmutter: Sophie R./Marlene
Wolf: Johanna/Frithjoff
schwangere Rapunzel: Denise/Anna
Gentleman-Freund: Dominik/Lena
Assi-Freund: Lydia/-
7 Zwerge: Leoni; Anton; Emma; Sophie T.;Leonard; Bruno; Aljoscha
Aschenputtel: Claudia/-
Schneeweißchen: Selina/-
Rosenrot: Marlene/-
Hausmeister: Florian/ (eventuell durch Pummelfee zu ersetzen)

Das heißt, alle die jetzt dort nicht auftauchen haben, neben den eventuellen musikalischen Beispielen freie Valenzen und ich würde um Vorschläge/Meldung bitten, wer denn in folgenden Kategorien mitmischen möchte:
Kostüm/Maske
Kulissen
Licht
Ton
[hab ich wichtige Bereiche vergessen]

Natürlich können auch Leute, die eine Rolle haben mithelfen, aber es wäre besser, wenn alle anderen erstmal eine Beschäftigung bekommen =D

Bitte um schnelle, produktive Antworten
Gruß
Jan

Samstag, 27. Oktober 2012

Szene 1 (überarbeitet)


Hier ist die Anfangsszene, ich bin mir nicht sicher, ob sie gut ist, weil ich sie selbst geschrieben habe, deshalb bitte ich um ein möglichst schnelles Feedback und Verbesserungs-/Ergänzungsvorschläge.
Gruß, Jan

[Vorstellung der Protagonisten]
Fee, Wolf, Rumpelstilzchen, Rapunzel, Schneeweißchen, Rosenrot, Aschenputtel, Zwerge, Stiefmutter, Hausmeister

Bereits im Raum: Fee, Wolf, Zwerge, Rumpelstilzchen, Aschenputtel
Fee(Guckt sich etwas enttäuscht in der Runde um) : Schön dass ihr alle so zahlreich erschienen seid. ^^'
Ich weiß, unser letztes Treffen liegt lange zurück. Seitdem hat sich einiges verändert (mitleidiger Blick in die Runde) Aber wir sind immer noch die Alten. Heldenhaft wie eh und je. Unsere Moralvorstellungen haben sich nicht geändert. Wisst ihr, unsere Märchenzeit liegt zurück, aber was nicht zurückliegen darf, ist das Gute, für das wir kämpfen. ODER??? OOODER?
(betretenes Schweigen) Habt ihr das Ende eurer Geschichten schon wieder vergessen?
Rumpelstilzchen. Du wirkst so ruhig. Wo bleiben die Anfälle. Nimmst du Medikamente?
(Rumpelstilzchens Hand quetscht Wutball.)
R: Medikamente? Nein! Ich bin Geschäftsmann, Drogen jeder Art sind ein absolutes Tabu für mich. Der Markt ist hart, der DAX hat schon einige Leben geschluckt. Aber nicht das meine. Ristarente? Bausparen? Investmentbanking? Immobilienvergütung? Sklavenhandel(verschluckt sich) Ähhm. Hart, alles sehr hart. Aber ich meine, ich meine-mir geht’s nicht am schlechtesten. Schaut euch doch mal den Wolf an. Komplett verweichtlicht. Ein Schatten seiner selbst. Und dieser alberne Lutscher.
(Wolf leckt schuldbewusst am Lolli)
Naja, so kannst du das jetzt nicht-
(Gentleman und Rapunzel klopfen an der Tür)
G:Okay Darling. Überanstrenge dich nicht. Unser Kind, es leidet unter zu viel Anspannung. Keine Zigaretten, kein spontanes Aerobic. Und falls etwas sein sollte, ruf mich an, dann hol ich dich ab!
R: Mensch Liebling, ich bin nur bei einem Meeting mit alten Bekannten, keine Sorge! Es ist wahrscheinlich sowieso nichts.
G: Na gut…aber du weißt [geht ab]
Rapunzel betritt den Raum.
Ra: Hi Jungs! Fee! So schön euch wiederzusehen! Wie geht’s, wie stehts..?
Fee [schaut verdattert an ihr herunter]
F: seit wann ist …das denn?
Ra: Oh, ja..ich bin Schwanger!
Ru(trocken): Ach. Wirklich?
Ra: Ja! Echt komisch...darüber wundert sich jeder, dem ich das erzähle... (Rapunzel ist halt nicht die hellste...)
Ru: Öhm..Ja, wie dem auch sei! Wie geht’s dir denn so?

Fee (unterbricht Smalltalk):Was ich eigentlich von euch will ist-
(Stiefmutter tanzt durch die Tür)
St: Guten Tag! Tut mir wirklich Leid, dass ich so spät komme, aber in der Bar lief ein Cha Cha Cha, da konnte ich nicht widerstehen.
F: Aha. Hallo Ursula (durch jeden beliebigen Namen ersetzbar), schön, dass du kommen konntest. (sucht nach ihrem Faden um weiterzureden)
W: Immer noch nicht besser mit deinen Beinen? Mensch…Schonmal bei dem Orthopäden vorbeigeschaut, den ich dir empfohlen habe?
St: Ja Wolf. Naja, er wollte mir diese Birkenstocksandalen andrehen, da bin ich gegangen...alles Amateure heutzutage-
(Fee räuspert sich, hat sich wieder gefangen)
Also. Jetzt nocheinmal. Ihr wisst ja, dass ich euch nicht ohne Grund hier einberufen habe, auch wenn mein Fax nicht ganz eindeutig war, wie ich im Nachhinein zugeben muss.
St: Ja, unter „Kaffetrinken“ hatte ich mir ein bisschen mehr Kaffee und ein bisschen weniger das hier (deutet auf die Runde) vorgestellt.
Fee: Ja, wie gesagt, nicht ganz eindeutig. Doch den Grund für dieses Treffen kann ich ja nun endlich lüften.-
(Vor der Tür werden die streitenden Stimmen von Schneeweißchen und Rosenrot lauter)
Sn: Nein! Ich will da nicht rein! Die haben da alle ein Ding zu laufen! Außerdem sind wird doch sowieso völlig nutzlos!
Rr: Man, du bist so pessimistisch! Lass uns doch einfach mal schauen, was es gibt, vielleicht wird es ja ganz lustig.
Sn: Lustig?! Sag mal, hast du sie noch alle? Überleg mal, wieso wir diese blöde Agentur überhaupt aufmachen mussten!
Rr: Naja..weil-
Sn: Weil uns keiner mehr haben wollte! Unsere Märchen sind doch alle längst abgedreht!
Rr: Noch ein Grund mehr, sich anderweitig nützlich zu machen!
(weitere Argumente folgen)
Währenddessen geht die Fee zur Tür.
Sn: Weißt du, geh doch einfach! Mir doch egal, aber mich kriegst du da nicht- (Fee öffnet die Tür und Sn und Rr erstarren und lächeln sie dann an)- Fee, Hallo! Gut dich zu sehen!
Fee (nimmt sie mütterlich am Arm und führt sie durch die Tür): Kommt doch rein, wir haben gerade erst angefangen.
Sn und Rr setzen sich am weitesten voneinander entfernt an den Tisch blicken sich um und lächeln alle nacheinander an
Fee: Nun ja, langsam füllt es sich ja hier. (mehr zu sich)Hätte ich gar nicht gedacht. Also gut, nun lieber kurz und schmerzlos, bevor wieder etwas dazwischen kommt- oder jemand.
(Wieder an alle) Der Grund, warum ich euch hier her bestellt habe, und euch von euren wichtigen Tätigkeiten abgebracht habe, sind zwei Menschen, die zu uns gehören, die unser Schicksal teilen und nun unsere Hilfe brauchen, zwei Menschen, die fast noch Kinder sind und unter dem Gewicht ihrer Verantwortung eingeknickt sind, sie sind vom rechten Pfade abgekommen und-
St: Ohh! Du meinst Hänsel und Gretel! Ja also die-
Fee: Darf ich hier nicht einmal in Ruhe meinen Job zuende bringen?! Humpf! Okay, wie dem auch sei, ich denke, ihr habt sowieso alle schon davon gehört, nicht wahr? (Blick in die Runde → alle nicken) Hänsel und Gretel sind...nun ja, ein wenig abgewichen von der richtigen Lebensweise.
Ra: Komisch, hab noch gar nichts davon gehört, dass sie Hippies sind..so schnell kann's geh'n!
(Ru fasst sich an die Stirn)
Fee: Nein Rapunzel, sie sind keine Hippies, aber sie sind eben-wie sag ich das jetzt- heruntergekommen. Wie nennt man das bei RTL immer?
Zwerg(lallt bereits dezent): Absturzkinder! Das sind die! Total abgestürzt!
Fee: Ja! Genau, danke (Zwergenname)! Und unsere Aufgabe sollte es nun sein, ihnen zu helfen! Sie wieder auf die gute Seite zu befördern.
(Allgemein ablehnendes Gemurmel, nur Aschenputtel lächelt weiterhin mechanisch)
Zwerg x zu Zwerg y: Die hat's immer noch nicht aufgegeben: Gut und Böse, Schwarz und Weiß. Ich glaubs nicht. (Verdreht die Augen)
Fee (guckt gequält): Ja ich weiß, es ist halt sehr lange her, aber wieso denn nicht? Außerdem ist es unsere Pflicht, und das war es auch schon immer! Wir können uns nicht weiter davor drücken, nicht jetzt, da zwei unserer Kollegen betroffen sind! Aschenputtel was hälst du davon?
Asch (monoton und demotiviert, dennoch mechanisch grinsend): Ich finde, das ist eine tolle Idee! Wir sollten alle gemeinsam verantwortung übernehmen und uns dafür einsetzen, dass wir Hänsel und Gretel aus dieser aussichtslosen Lage helfen.
(Alle gucken sie verwundert an)
Fee: Endlich mal jemand, der meiner Meinung ist!
Wolf: Sagmal, Aschenputtel, was ist denn los mit dir? Du wirkst so- gesteuert. Was ist passiert?
Asch: Nichts Wolf, nichts! Ich bin völlig normal, ich habe mich total im Griff, bin frei und selbstbestimmt, und das möchte ich auch H und G zeigen!
Fee (nun auch etwas erschrocken/verwundert über Aschs Auftreten): Äähm...Ja, ich-ich denke, dass wir es einfach mal versuchen sollten! Wie damals! Einen Schlachtplan erstellen, mal wieder so richtig hilfsbereit sein und den beiden armen helfen!
(Widerwillig zustimmendes Gemurmel setzt ein)
Fee: Super! Ich wusste, dass ihr zustimmen würdet!
Dann mal los! (Nach ein paar Zeichenversuchen, die sie alle wieder abgewischr und durch neue ersetzt hat, legt sie frustriert die Kreide weg, währenddessen schauen alle Mitglieder interessiert zu)(Ärger steigt in ihr Gesicht, sie fängt sich und entspannt sich wieder) Nun gut, ich würde sagen (sieht in die Runde) Rumpelstilzchen du solltest anfangen, ich glaube die beiden haben ein riesiges Problem mit Finanzen und...solchem Zeug.
Ru: Was? Ich?! (Hand quescht Wutball) Niemals! Ich war von Anfang an dagegen! Ich kann das nicht mehr! Kinder sind nicht meine Zielgruppe!! (atmet drei mal ein und aus)
Rr: Komm schon Rumpel! Du schaffst das schon! Schließlich müssen wir ihnen helfen, und müssen da alle durch. So schlimm wird das schon nicht, ich mein, du scheinst dein Temperament ja gut in den Griff bekommen zu haben.
(Sn schnaubt verächtlich)
Ru (bestärkt von Kompliment): Ja, naja. Vielleicht wird es ja doch gar nicht so übel. Immerhin haben wir im Buissness ganz andere Dinge zu bekämpfen als zickige Teenager...
Fee (erleichtert und zufrieden): Sehr schön! Ich denke sie müssten momentan im Park sein, wenn du also-
(Hausmeister betritt die Bühne, kommt aus seinem Verschlag/Keller...)
H: Heeey! Mensch, hier seid ihr alle! Ich dachte schon eure Mittagspause hört gar nicht mehr auf! Ich hab mittlerweile schon dreimal das Büro und mindestens fünfmal den Flur gesaugt und gereinigt! Für den Keller hab ich fast doppelt so lange gebraucht-Puh sag ich euch, da ist ohne Meister Propper kein Durchkommen...
St: Heinz! Was machst du denn hier? Und was meinst du mit Mittagspause? Wie lange bist du denn schon da unten/hinten drin?
H: Naja, wie spät haben wir es denn jetzt (schaut auf seine Uhr) Ich würde sagen so drei Jahre ungefähr...Wo ward ihr denn?
(betretenes Schweigen)
H: Naja, ist ja eigentlich auch egal, hauptsache, ihr habt den Weg hierher wiedergefunden! Dachte schon ihr wärt für immer gegangen, hab in euerer Abwesenheit nämlich schon dreimal das Büro, fünfmal den Flur und doppelt so lange den Keller ge-
Fee: Heinz, sag mal, wieso holst du uns nicht...ähm...was zu trinken? Hum? Wie wärs, du setzt dich hier mit ran und machst dann einfach mal Pause?
(Hausmeister nickt, geht ab)
Ru: Gut, sie sind also im Park, ja? Dann werd ich mich mal dahinbegeben und ihnen zeigen, wo die Akte hängt! Wer ist denn als nächstes dran? Stiefmutter, du?
(St öffnet Mund um zu widersprechen)
Ru: Sehr gut! Wo finden sie dich? In deiner Bar?
(Sie nickt benommen)
Ru: Perfekt! Dann also- bis demnächst! (schaut ein letztes Mal in die Runde und geht ab)
(Fee ist ein wenig verwirrt über den plötzlichen Frohmut): Na gut, okay, dann würde ich sagen ist soweit alles geklärt, ich setze mich dann mit euch in Verbindung, um die genaueren Abläufe zu besprechen und würde sagen, das Meeting ist damit...beendet!
(Alle nicken skeptisch, stehen langsam auf und gehen aus der Tür. Diverse Gespräche zwischen einzelnen Charakteren, Fee geht und schließt Tür zu)
(Nach einiger Zeit tritt Hausmeister freudestrahlend aus seinem Keller/Verschlag...mit einem Tablett voll mit Gläsern und sieht sich um)
H: Leute? Man wo seid ihr denn jetzt alle? Ach Mensch, jetzt hab ich sie schon wieder verpasst!
(stellt Tablett abund geth zum Kaktus auf dem Fensterbrett/Tisch/Komode...)
H zum Kaktus: Manchmal denk ich, du bist der einzige, der mich versteht...
„Mein kleiner grüner Kaktus“ dann geht der Hausmeister ab (wieder in seinen Verschlag)
Schluss

Szene 4 (überarbeitet)


Hier für alle zum Lesen die Szene 4 von Leonie, großes Lob und Dankeschön an dieser Stelle nochmal, die dann so auch direkt abgeschickt wird..

Szene 4: Planausführung.2: (Stiefmutter):

Live-Band spielt 80er Song(Billy Idol-Dancing with myself), während die Stiefmutter zur der Musik auf einer Bühne tanzt. Die Bar ist vernebelt, ein paar Leute sitzen an der Bar, auch der Wolf.

Hänsel und Gretel kommen in die Bar, etwas verwirrt von der unerwarteten Kulisse.
H(skeptisch): Und in dieser Ranzkneipe soll uns geholfen werden? Ich glaub ja auch…

Hänsel und Gretel setzten sich an einen Tisch nahe der Bühne. Das Lied zu dem die Stiefmutter tanzt endet und die Live-Band spielt leiser weiter. Die Stiefmutter stolpert von der Bühne und setzt sich in die Nähe von Hänsel und Gretel.

S(jammernd, zu sich selbst): Ach man ey, meine Füße tun soooo weh, aber aufhören? Kann ich doch nicht, das ist alles was mich jung hält…
Hänsel und Gretel haben das Selbstgespräch der Stiefmutter mitbekommen und schauen sich konfus an. Die Stiefmutter bemerkt ihre Zuhörer und deren Blickaustausch.
S(stöhnt): Ihr glaubt ja nicht wie anstrengend es ist den ganzen Tag zu tanzen, ich hab das Gefühl meine Füße fallen gleich ab!
H(immer noch etwas durcheinander): Äh, ja alles klar…(an Gretel gewandt) Alter, was für ein Klapse ist das hier?
S(empört): Entschuldigung, junger Mann, ich glaube nicht, dass das hier ein Irrenhaus ist. Das ist eine 80er-Bar und ja sie sieht vielleicht nicht besonders seriös aus, aber finde heutzutage mal seriösen und gutbezahlten Tanzjob!
G(belustigt): Jo Alte, komm mal runter!
S(springt auf): Für wen haltet ihr euch eigentlich? Kommt hier in meine Bar und-
Hänsel und Gretel stellen sich nun auch hin.
G(unterbricht sie): Okay, jetzt chill mal, wir sind auch nicht freiwillig hier, also…!
H: Ja man, so ein komischer Spießer mit Schlips hat uns gesagt, dass wir hierher kommen sollen und ja dann, kein Plan so…
Der Stiefmutter geht ein Licht auf und haut sich gegen den Kopf.
S(zögernd): Oh nein, ihr seid doch nicht, Hänsel und Gretel?
H: Äh, ja doch! Wieso?
S: Mist, Mist, Mist, den Einstieg habe ich ja total versaut…Naja, egal. Kann man nicht ändern… Also ihr seid meinetwegen hier.
G: Warum das denn, was willst du von uns?
S: Also, ich soll euch helfen wieder auf den richtigen Pfad zukommen!
H: Och nö, nicht schon wieder so eine Belehrungsquatsch…Stresst echt! Müssen wir uns das echt geben?
S: Jetzt hört doch erstmal zu, bevor ihr euch beschwert!
H(genervt): Nee man, du kommst hier an und labberst uns mit rechter Pfad und so voll-
S(aufgebracht): JETZT, bitte, bitte, es dauert doch nicht lang.
Hänsel will schon wieder ansetzten.
S(flehend): Bitte, bitte, bitte, bitte.
G: Ja, ja okay! (zu Hänsel, mitleidig) Hören wir uns an was sie zu sagen hat, sonst dreht sie noch total durch.
H(nachgiebig):Hm, okay. Du hast wahrscheinlich recht.
S(erleichtert): Schön, ich soll euch zeigen, dass…(guckt an den bei herunter, räuspert sich, verzieht das Gesicht) Schönheit…nicht alles ist.

Hänsel und Gretel gucken sich an, gucken die Stiefmutter mit ihren etwas schäbigen, abgenutzten Klamotten an und schauen sich wieder gegenseitig an.
G(grob): Ja, da haben sie ja die Richtige ausgesucht, deine Klamotten, dein Stil, du siehst… scheußlich aus!
S(gekränkt, aber trotzdem noch gefasst): Das war aber nicht immer so… Ich war früher sehr auf mein Äußeres fixiert und auch sehr oberflächlich.
Gretel rupft verächtlich die Nase und lacht in sich hinein. Die Stiefmutter wirft ihr einen bösen Blick zu.
H(gereizt):War es das schon oder kommt da noch was?
S: Ja, ja immer mit der Ruhe…
H: Du hast gesagt es dauert nicht lange…?!
S: Ähm, ja, wo war ich?

Hänsel schlägt die Hände vor das Gesicht, Gretel wirft den Kopf nach hinten und stöhnt und beide setzten sich wieder auf ihre Stühle. Die Stiefmutter fährt fort.
S: Achso, ich war jung, ich war wunderschön, ich hatte alles, den perfekten Freund und tausend Freunde, natürlich waren das keine echten Freunde, aber das wusste ich da noch nicht, ich war beliebt und meine Eltern reich, ihr kennt das ja…(guckt skeptisch) Oder habt davon gehört. Naja, jedenfalls hat sich mein Vater ganz schrecklich verschuldet, aber fragt mich nicht wie! Euch von Finanzen zu informieren ist ja auch nicht meine Aufgabe gewesen. (Hänsel gähnt und duselt vor sich hin) Ich komme wieder vom Thema ab, also wie gesagt wir hatten so wenig Geld, da war der Traum von hübschen Markenkleider aus. Schluss mit zichtausend Schuhen. Und mit den Schuhen sind auch die „Freunde“ gegangen, nur die sind geblieben. (sie zeigt auf ihre Schuhe) Mein bestes Paar Tanzschuhe, ich konnte sie zu Glück vom Verkauf retten, sie und das Tanzen sind das einzige, was mir aus meiner Jugend geblieben ist und ich kann sie einfach nicht loslassen.
Die Schwiegermutter ist ganz in der Vergangenheit versunken und den Tränen nah. Sie schluchzt.
S: Seht zu das euch die Leute nicht nur mögen, weil ihr cool angezogen seid, sondern wegen eurer inneren Werte, sonst lassen sie euch eines Tages, wenn ihr vielleicht nicht mehr hip und angesagt seid fallen.

Gretel stößt Hänsel mit dem Ellenbogen an, der fällt daraufhin von Stuhl und ist wieder ganz bei der Sache.
G(zu Hänsel): Hast du überhaupt zugehört?
H(leicht verplant): Ja man, klar man! Aber was kümmert’s dich den? Fängst du jetzt auch an rum zu stressen?
G: Nee, aber ich glaube nicht das Prima Ballerina hier, so gut rappt wie der abgedrehte Krawatten Typ von vorhin. Und ich wollte es bei ersten Mal checken, nicht das sie anfängt Buchstaben zu tanzen oder so…
Hänsel schnauft und steht wieder auf, Gretel erhebt sich auch von ihrem Stuhl.
S(erwartungsvoll): Aaaalso…?
H(schroff): Also was? Was willst du jetzt, dass ich meine Markenkleider wegwerfe?
S: Bei dir sind es vielleicht keine Markenkleider, aber deine Piercings wären ein Anfang.
H(schroff): Äh, sicher nicht du alte-
G(unterbricht ihn): HEY, ein Piercing ist doch kein großes Ding. Ich mach es, okay?
Gretel entfernt eine Ohrpiercing, Hänsel guckt sie fragend an.
H: Uuuund? Wie ist das?
G(gleichgültig, unverändert): Fühlt sich genauso an wie vorher…
S(zufrieden): Tut nicht weh oder?
Gretel entfernt die anderen Piercings auch. Hänsel guckt noch etwas skeptisch, nachdem Gretel alle Piercings entfernt hat guckt sie Hänsel fordernd an.
G(spöttisch): Na, Angst, ein paar Piercings raus zu machen? Hätte nicht gedacht das du so an deinem Schmuck hängst.
H(unnahbar): Als ob. (verärgert) Außerdem ist das kein Schmuck (armt Gretels Betonung nach)(wieder ganz cool) Mach ich locker.

Hänsel zieht sich alle Piercings raus, die Stiefmutter nickt zufrieden.
S: So jetzt noch die Haare und die Schminke und die Menschen werden euch nur wegen eures Charakters mögen. (leiser, mehr zu sich selbst) Wenn das möglich ist.
Die Stiefmutter geht an ihre Tasche und drückt Gretel Abschminktücher und einen Handspiegel und Hänsel eine Haarbürste in die Hand. Gretel will schon anfangen, wird aber von Hänsel aufgehalten. Indem er sie am Arm festhält.
H(erst zu Gretel, dann zur Stiefmutter): Warte mal, wenn wir das durchziehen, musst du es auch durchziehen!
S(entgeistert): Was meinst du? Wovon redest du?
Hänsel guckt Gretel kurz an und wendet sich dann an die Stiefmutter.
H(bestimmt): Wenn wir unsere „Aufmache“ hinter uns lassen, musst du deine Jugend hinter dir lassen und zwar komplett!
G(zustimmend): Genau, wenn wir uns abschminken und uns entstylen, musst du deine Tanzschuhe zurücklassen und dich zu Ruhe setzen, deine Füße werden es dir danken!
S(geschockt): NEIN, DAS KÖNNT IHR NICHT VON MIR VERLANGEN!!!
H: Entweder du tust es oder wir tun es auch nicht.
G: So sieht’s aus! Du willst doch niemanden enttäuschen oder?
S(verzweifelt): Aber, aber, aber…(lässt sich auf ihren Stuhl fallen)…okay, okay. (erst leise) Okay, ich mache es! (dann lauter)
Hänsel und Gretel gucken sich triumphierend an und fangen an sich abzuschminken und sich die Haare zu machen, sie halten kurz inne. Die Stiefmutter sitzt unsicher auf ihrem Stuhl.
G(zur Stiefmutter): Wird’s bald oder was?
Die Stiefmutter schweigt, Hänsel ist fertig mit seinen Haaren und tauscht die Bürste mit Gretel gegen den Handspiegel und schaut hinein.
H(beeindruckt, zu sich selbst): Gar nicht mal so schlecht! (zur Stiefmutter) Hey, jetzt bist du an der Reihe! Oder willst du dich mit mir anlegen?
S(immer noch niedergeschlagen): Ja, ja ich mach ja…
Während Gretel ihre Haare macht zieht die Stiefmutter langsam ihre Schuhe aus und wir dabei von Hänsel genauestens beobachtet. Als sie beide Schuhe aus zieht stellt sie sie langsam ab und richtet sich ganz langsam auf. Gretel ist fertig mit ihren Haaren und schaut der Stiefmutter nun auch gespannt zu.
S(zaghaft):…Das ist, das ist…(Laut, freudig überrascht) DAS IST DER WAHNSINN, MEINE FÜßE FÜHLEN SICH SO, SO LEBENDIG AN!!! DANKE, DANKE, ICH DANKE EUCH!
Die Stiefmutter fällt Hänsel und Gretel um den Hals und läuft total fasziniert aus der Bar raus und lässt die Schuhe und das Tanzen hinter sich.
Hänsel und Gretel schauen sich an und lächeln ein wenig.
H(selbstfällig): Darauf muss ich erst mal ein trinken!
Hänsel geht zur Bar und Gretel folgt ihm.

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!!!
Gruß, Jan

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Szene 9 (ausgearbeitet)


Abschickfertig, wenn es von euch keine größeren Einsprüche gibt:

Aschenputtel:
Aschenputtel vermittelt Entscheidungsfreiheit und Unabhängigkeit. Durch Stiefmutter war sie sehr abhängig, hatte aber zum Ende des Märchens ihre Freiheit wiedergewonnen und erzielte in der Agentur gute Erfolge. Jetzt, wo die Agentur Jahre lang stillgelegt war, hat sie sich wieder in die Fänge eines Unterdrückers (beliebig wählbar: Freund, Arbeitgeberin, gute Freundin…) begeben und scheint ohne fremde Anweisungen nicht mehr klar zu kommen. (trägt nur noch einen Schuh)

[Asch. Kommt auf die Bühne und leiert furchtbar gelangweilt und auswendiggelernt ihren Text herunter]
Asch: Guten Tag. Ich heiße Aschenputtel. Ich zeige euch jetzt, wie man unabhängig wird, und sich von Gruppenzwang befreit.
G: Mensch, du hast echt so gar kein Talent, oder? Ich mein, wenn man das ne Weile macht stumpft man vielleicht ab aber so desinteressiert..?
Asch: Wisst ihr, ich hatte noch nie einen spannenden Text. Das Drehbuchteam musste irgendwie 45 Minuten vollkriegen. Ich bin eine Füllrollle. Aber das ist okay so. Ich komm inzwischen klar. Ihr könnt meine Szene auch ganz entfallen lassen, wenn ihr möchtet!
H: Nein du, ist voll okay, mach ruhig dein Ding. Du hast doch bestimmt auch ein Lied für uns, oder?
Asch: Ja, es gefällt mir und ist pädagogisch wertvoll. Meine Werte werden vermittelt und meine Persönlichkeit ausdrückt. Ich möchte, dass ihr aufmerksam die Ohren spitzt und zuhört. Ihr sollt nun etwas lernen. 1,2,3,4,:
(setzt sich ans Klavier, spielt ihre eigene Melodiestimme mit und singt rhythmusverzögert und demotiviert „Über den Wolken“)
Asch: (verspielt sich) Verdammt, 20 Jahre Berufserfahrung und ich verspiele mich immer noch.
G: Und was sollen wir nun gelernt haben?
Asch: (unverständnisvoll) NAJA? (setzt wieder an) […] Muss die FREIHEIT wohl grenzenlos sein.
Freiheit, versteht ihr? So komplett ohne Bindungen und völlig selbstbestimmend.
H: So wie… du?
Asch: (traurig) Hey, das sagt ihr nicht. Das steht nicht im Skript, wirklich nicht.
G: (zu H) Was soll eigentlich dauernd diese Drehbuchkacke.
H: Ja keine Ahnung?!
Asch: Wisst ihr, ihr bringt mich durcheinander wenn ihr euch nicht an die Regeln haltet. Sie sind meine Basis, das was mich ausmacht, versteht ihr?
G: Und das ist dir genug?
Asch: Weiß nicht. Hab noch nie drüber nachgedacht, das übernehmen meist andere für mich. Die Regie führen sie. Weil sie’s können. Da füg ich mich.
H: Du glaubst nicht wirklich an das, was du singst.
Asch: Nein VERDAMMT! Muss ich auch nicht. Ich nehm mein Geld und spiele die nächste Vorstellung.
Und das war‘s dann. Hört verflixt nochmal auf, mir zu erzählen, dass mein Leben sinnlos wäre und dass ich keine Kontrolle darüber hätte. Ich KÖNNTE jetzt gehen. Ich WILL nur nicht. Und jetzt zieht diese lehrreiche Lehre daraus.
G: Haben dass deine Autoren auch so aufgeschrieben?
(Asch fängt an, unkontrollierte Wutlaute auszustoßen) Nein, vielleicht nicht direkt.
H: Weißt du, wenn du‘s jetzt eh versaut hast könntest du doch einfachmal machen, worauf du Lust hast. Die Vorstellung ist eh nicht mehr zu retten.
G: Jetzt glaubst du auch schon an diesen Drehbuchmist ey!
(Asch beginnt sich mental auf Auftritt vorzubereiten- iwelche komischen Atemübungen)
H: Gretel, ich glaube, gleich geht’s hier richtig los.
Song Asch (Prinzen „Schwein sein“)
Du musst frei sein in dieser Welt
(Frei sein)
Du musst deinen Weg gehen in dieser Welt
G: Das war Wahnsinn!
Asch: (Erstaunt) Findet ihr? Moment Mal. (zückt Stift) ALSO… Zuerst ausflippen, Mitleidsnummer schieben, dann der Song, großes Finale uuuund SCHLUSS! Das ist brilliant, brilliant brilliant- VERSTEHST DU? Einfach genial.
H: Ah, selbstbestimmt, spontan, einfach machen was man will, die Dinge auf sich zukommen lassen. Unabhängig von allem. Verstehe. Alles klar. Prima message.
Asch: Das heißt, ihr habt verstanden?
G: Ja. War überdeutlich. AAbsolut angekommen. Wie eingebrannt, quasi, kann man gar nicht mehr vergessen! Stimmts, Hänsel? (Rippenstoß)
H: Jo. Ich hab’s komplett verinnerlicht. Nicht mehr aus meinem Kopf zu bekommen. Totale Dauerschleife. Werde dauernd an dich denken müssen, wenn ich das nächste Mal- äh- so richtig UNABHÄNGIG sein muss.
(Asch. erst nach dem Motto „hähh- verarscht ihr mich?“ Dann) : SUPI. Das hat mir noch nie jemand gesagt!
G: Ohh- echt? Kann ich mir ja überhaupt nicht vorstellen. Leute gibt’s.^^
Asch: Dann werde ich jetzt auch mal wieder gehen, nü?
G: Ja, ja du gehst jetzt wohl lieber besser-äääh- Schade. Wirklich Schade. Die Zeit ist mit dir quasi nur so durch meine Finger geronnen. Soll ich dich noch zur Tür geleiten?
Asch: Passt schon. Ich bin so unabhängig- da kann sich mir eigentlich gar nichts mehr in den Weg stellen!
H (flüsternd, abwertend) : Mhhm. Die anderen haben in unserem Flur immer ziemlich zu kämpfen.

Szene 7 (Gedankenanstoß)

Weil sich die Zwerge bereiterklärt haben, ihre Szene selber zu schreiben, haben Jojo und ich nur eine kleine Anregungsszene geschrieben, die dürft ihr nach Belieben ausschlachten, verändern, ergänzen und/oder umschreiben. Wenn ihr dann fertig seid, könnt ihr sie entweder hierher posten oder mir per mail schicken. Danke schonmal im Vorraus und hier die Idee von uns:


Szene 7 (Planausführung 6) Zwerge
H G Park. Kommen an probenden Zwergen vorbei. Zwerg verkackt gitarrensolo, hänsel greift zur gitarre und machts besser. Zwergen pflaumen ihn an (ey! Mach deinen eigenen Kram! Angeber! Verzieh dich, wir sind hier in der entscheidenden Probenphase!)
zwerg1; Hey, junge Talente muss man fördern! Als wir unsere erste Anfänge gemacht haben, da war es doch genau das selbe Feeling, der Groove den du auch hast. Wisst ihr noch? Diese Euphorie…
zwerg2: lass uns „back to the roots gehen….”
Zwerg3: Der Song, der uns von anfang an begleitet hat. …
(YMCA)
H: Gretel, irgendwie haben die in mir etwas ausgelöst.
G: Eine versteckte Vorliebe zu kleinwüchsigen Alkoholikern?
H: Nein. Das heißt- vielleicht auch. Aber ich hab‘s nicht konkret gemeint. Das heißt- wenn ichs mir recht überlege…
G: HÄNSEL!
H: Gut. Ich merke der Funken springt nicht über. Früher dachte ich, ich kann so gar nichts. Also wirklich, so gar nichts. Und dann hielt ich dieses Alphorn in der Hand…
G: Das ist eine Gitarre.
H: Meint ich. Halt dich nicht immer an Kleinigkeiten auf. Ich habe ein Talent. Ich bin etwas wert. Denkst du nicht auch.
(Gretel schaut abweisend und traurig)
H: Hey, freust du dich nicht ein bisschen mit für mich?
G: Doch, doch eigentlich schon. Es ist nur- vorher konnten wir zumindest beide nichts. Das war irgendwie- in Ordnung. Aber… Aber jetzt- steh ich allein da. So- ganz allein. Wenn du verstehst, was ich meine.
H: Gretel? Hackts? Du singst genauso schön wie diese merkwürdigen Schmetterlinge.
G: Schmetterlinge singen nicht, Hänsel. Das sind Vögel.
H: Mein ich doch! Sei nicht immer so kleinlich!
(H und G singen Song ihrer Wahl)
und so weiter...

Danke an Nele, die uns so gnadenvoll ihr Notebook zur Verfügung stellte und stellt.
Jan

Szene 6 (Änderung)

So, hier gibt es erstmal die die Änderung in der Rapunzel-Szene, wei ja einige mit dem Krebsgang nicht zufrieden waren...kann ich gar nicht verstehen =D
Wir wollten es nicht ganz rausnehmen, aber haben es jetzt auf ein "verständliches" Minimum reduziert.

Rapunzel krepelt im Krebsgangstellung aus dem Gebüsch
[…]
nach Gespräch über Atemübung und so
Gentleman kommt herangeschritten: Liebling, ich dachte die Übungen machen wir nur noch gemeinsam? [stellt sich neben die Bank]
[normaler Verlauf bis Assi-Freund die Szene betritt]
Assi-Freund beobachtet die Szene und wirft sich in den Krebsgang, krebst dann dazu
A.: Jaa! Wunderschönes Wetter für einen KREBSGANG (übermäßig laut und mit Seitenblick auf Rapunzel) Ohh! Rapunzel, du hier?
G.: Warum zum Teufel musst du dich jetzt auch auf den Boden werfen? Du bist weder schwanger, noch müsstest du deine Freundin unterstützen. Rapunzel gehört doch zum Gentleman dort…
A: Wie bitte? Wohl. Wisst ihr-
[beginnt zu rappen]
Also ich komm hier grad vorbei
und dann sehe euch zwei
und dachte mir:
Jo! Komm ich mal vorbei!“
G.: rappt weiter, normaler Verlauf.

Bitteschön, Jan

Dienstag, 23. Oktober 2012

Szene 5 (überarbeitet)

Here you are! Hier geht das Schlag auf Schlag und ich bin stolz euch Jojos Szene vorstellen zu dürfen. Der Wolf hat eine kleine Pedo-Neigung, einfach, weil diese ständige Arbeit mit verachtenswerten Kinder einen bleibenden Schaden angerichtet hat. Melle, Selle und Claudia haben in dieser Szene die Garantie für ein Gesangsstück, falls ihre Rollen aus Zeitgründen keine Szenen mehr bekämen (man beachte den Konjunktiv!!!) Wir könnten immer noch jemanden gebrauchen, der uns beim Schreiben kreative Unterstützung leistet, aber fühlt euch nicht genötigt. Jeder Szenenvorschlag wird begrüßt, also falls euch die Lust packt, formt sie in Worte und schickt sie hier her :D Viel Spaß: Szene 5 Storyboard
Wolf sitzt schon die ganze Zeit mit hochgeschlagenem Kragen in der Ecke der Bar
Hänsel und Gretel nähern sich ihm- er dreht sich ruckartig um und erschreckt sie durch hervorstechende Schnauze (Rest des Gesichtes ist verdeckt) [Requisiet: Papmaschee-Schnauze/Maske]
G:AHHH! Ich dachte Vollkörpervermummung wäre verboten?!
W: Keine Sorge, vor mir braucht sich niemand zu fürchten. Ich tue keiner Fliege was zu leide. Nicht mal solch mickrigen Würmchen wie euch.
H. [Blick fällt auf pinke Plüschpantoffeln, guckt erstaunt W an]
W: Kann sein dass ich mich etwas habe gehen lassen. Aber Innen ist alles neu!  Meine Kleidung unterstreicht meinen Charakter. Ich bin ein anderer geworden!
H: Moment mal. In allen Märchen, die ich gelesen habe, warst du der Gigant, die Verkörperung des Bösen. Wie soll das werden, wenn der einzige wahre Bad Boy zu den Softies überwechselt?
W: Ach Kinder, ich denke nicht, dass die Welt wirklich auf „das Böse“ angewiesen ist. Eigentlich braucht es viel mehr Teddybären, mehr ruhige, gemütliche Großväter und liebenswürdige Muttis, die auf ihre kleinen Goldschätze aufpassen. ICH kann alles davon für euch sein *eklig zwinker*
H&G gucken angewidert
G: Klasse. Wirklich. So gut, dass wir auch schon wieder gehen können.
W: NEIN! Panisch. Ich habe Chupachups. Ihr mögt doch Chupachups. ODER?!!
H [unentschlossen] zu G: Man Gretel, ich liebe die Dinger wirklich!
G: Alter, Hänsel, du bist so hohl. Als nächstes guckst du dir seine kleinen Hasenbabys an.
W:Ich habe keine Hasenbabys, ihr braucht sie euch also auch nicht anzuschauen. Das einzige, was ihr für den einsamen, alten Mann hier tun könnt, ist, ihn auf einem Spaziergang zu begleiten. Ich gebe euch die Chupachups auch jetzt schon, wenn ihr mir folgt. [Guckt zum ersten Mal ein wenig bemitleidenswert]
H: Siehst du? Er ist ein netter Kerl. Warum zum Teufel sollte er uns was vormachen?
W fällt ins Wort: GENAU! Warum sollte ich euch was vormachen???
G: Also mir fiele da so einiges ein…
H: Ich gehe jetzt mit in den Park. Wenn du lieber noch ein bisschen mit der Alten Cha-cha trainieren willst- nur zu. Dafür brauchst du mich ja nicht, oder?
G: Meine Güte. Da ich ja weiß, dass man dich nicht lange alleine lassen kann…
(Gehen zu dritt in den Park, Spielzeug liegt herum, Kinder tollen über die Kulisse, auch eins im roten Hoodie)
W: (schaut mit melancholischem Blick in die Ferne.) Könnt ihr euch vorstellen, dass ich diese kleinen, liebenswürdigen Dinger mal etwas antuen wollte. So rein. So unschuldig. Wenn ich nur in Worte fassen könnte, was ich fühle.
(zwei kleine Kinder, [Melle, Selle], tippen ihm auf die Schuler)
W: Was- könnt ihr mir helfen??? Andere Kinder kommen zusammen, eines legt Geige in Hände des Wolfes.
W: Ja, das ist wahr, früher spielte ich sehr viel auf ihr. (zieht sich in den Hintergrund zurück. „Kinderband“ gibt sich Zeichen, zu Instrumenten zu greifen, beginnt zu spielen: Jule- Saxophon, Cello- Mona,  Melle, Selle, Claudia -Gesang, Anni- Klavier, Jojo-Geige)
Feeling good - Michael Bublé
W: (gerührt) Danke. Das war wundervoll. (Verteilt Süßkram und Geld an Kinder)
(Kleines Kind stiehlt H den Chupachup aus der Tasche.)
H: Ey du kleines Mistkind! Was fällt dir ein!!
W: (aufgelöst) Wie kannst du nur? Es ist doch noch so jung und-(Blick verändert sich)
Momentmal. Eigentlich-… habe ich früher den Kindern die Lutscher gestohlen.
(wieder alte Verfassung) Aber das geht nicht. Nein, ihnen darf nichts zustoßen
(Blickveränderung) Aber damals… Bin ICH immer dazu gestoßen. Dann, wenn sie ganz allein im Wald waren, wenn keiner ihre Schreie hören konnte
(fängt sich wieder) Nein, diese Zeiten sind eindeutig vorbei. Ich führe ein anständiges Leben. Ich habe meine alten Angewohnheiten abgelegt, komplett hinter mir gelassen. Was jetzt noch zählt, sind gute Manieren und anständiges Verhalten.
(Kind mit rotem Hoodie läuft ausversehen in W hinein, stolpert, richtet sich wieder auf, die beiden schauen sich in die Augen, erkennen sich.)
W: Ich kenn dich doch. Du bist doch-warte mal.
Rotkäppchen: Ey yo, alter.
W: (unbeholfen)Klar. … … Alter.
Rotkäppchen: (überzeugt) Sicher, Alter!!!!
2x
W: All diese Schmähungen. Das Wissen, verloren zu haben, nie mehr glorreich durch den Wald schreiten zu können, weil dort jemand anderes den Sieg davon trug. Es hat mich gedemütigt. Verletzt. Meines Stolzes beraubt. Mir meine Würde genommen. (Flüsternd) Aber das ist jetzt vorbei. (schreiend) DAS IST JETZT VORBEI!!! (Geht auf Rotkäppchen los. In diesem Moment kommen Männer aus Psychiatrie, stecken ihn in Zwangsjacke, führen ihn ab.)
H und G stehen etwas erschlagen von dem, was sie gesehen haben, an der Seite.
H: Ich glaube, ich bin in nächster Zeit netter zu Kindern.
G: Geht mir genauso.
H: Nochn Chupachup, um runterzukommen?
G: (entsetzt) wie kannst du die denn noch essen, nach all dem-?
(H zuckt mit Schultern)

Szene 6 (überarbeitet)

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, sind Szene 6 und 7 noch ein bisschen dürftig, also haben Jojo,  Liz und ich uns entschlossen, die beiden einfach zu überabreiten und hatten dafür heute Nachmittag ein konspiratives Treffen. Die Szene 6 nahm (dank eines kreativen Flashes) die Zeit komplett in Anspruch, ist jetzt aber theoretisch spielfertig (bis auf Kleinigkeiten) und wir würden sie, wenn es keine Einwände gegen die verwendeten Ideen gibt, dann als eine der 5 Szenen an Frau V. schicken.
Ich muss allerdings darauf hinweisen, dass die Sache mit dem Krebsgang keine tiefere Bedeutung hat, und einfach nur unseren Koffein-gesteuerten Gehirnen entsprungen ist, aber alles in allem ist es witzig und so gut wie eben möglich auf die Charaktere zugeschnitten:

Szene 6
Planausführung 4: Rapunzel
Hänsel und Gretel sitzen auf der Bank im Park und reden über den Wolf-Vorfall „Man, das hat mich jetzt echt übelst geschockt und ich glaub wir sollten Kinder demnächst ernster nehmen blablabla“

Rapunzel springt total euphorisch, aber schwerfällig wegen dickem Bauch, aus dem Busch neben der Parkbank im Krebsgang
H.: Hey! Lange Haare...lange Haare, dich kenn ich doch, oder? Du bist doch ...Rapunzel! Ja genau! [betrachtet sie eingehend] Sag mal, machst du das häufiger? In Büschen hocken und arme, wehrlose Kinder zu Tode erschrecken? Und überhaupt, was machst du hier?
R.: Naja, ich wollte euch eine Lektion in Sachen Kompromissbereitschaft erteilen! [strahlt vor Freude, weil sie endlich ihren Auftritt hat]
G.: Ahja...dir ist aber klar, dass wir grad gar nicht streiten?
R.: Ähm-Ja, schon, aber...naja, ihr wisst schon.
G.: Du brauchst die Gage und schwatzt uns deshalb deinen Kram auf?
R.: Ja, so in der Art. Also Nein natürlich nicht! Ich hab ja eigentlich nur Joga gemacht und da hörte ich euch streiten.
Hänsel schaut sie fragend an, R. Antwortet: „ Ist eine gute Atemübung. Ich bin schwanger “
*badum tzz (so von wegen 'Ach nee, ehrlich?) dann Stille*
H.: „Wohh das ist so Klischeemäßig, ich habe das Gefühl, als hätte jemand Drehbuch für unser Leben geschrieben…“
R.:wühlt Drehbuch hervor und blättert darin: „Hey, das sagst du jetzt gar nicht! Du hättest mir weinend um Hals fallen und mich beglückwünschen müssen!“
H.:„Sag mal, verarscht du mich hier grade? Ist das ein bescheuertes Spiel was ihr hier treibt? Ich habe keinen Bock mehr auf euch! Was haben wir denn bisher von euch dämlichen Märchenfiguren?! Ein Sparschwein mit Geld dass maximal für nen Bonbon bei Aldi reicht, ein komplett mainstreamen, unauffälligen Look, die Olle kann wieder laufen und dank des Psychowaldfreunds hab ich jetzt wahrscheinlich Tollwut [zeigt Schnitt am Finger]“
G.: „Ähm Hänsel, hast du dich da nicht vorhin am Papier-“
H.: „WIRST DU RUHIG SEIN! [wieder an Rapunzel] Ich steig aus.“
R: WOMIT WIR WIEDER BEIM THEMA WÄREN! Kompromissbereitschaft! [zu sich selbst]Jetzt bin ich raus. Davon steht nichts im Drehbuch. [lauter] Ach setz' doch einen Kothaufen auf dieses vertrackte Drehbuch (wir könnten auch 'Scheiß doch drauf' schreiben, aber uns war halt irgendwie so). Im Leben kann man eh nichts planen. Wisst ihr, da hat man den perfekten Gentleman zum Freund und plant das Familienleben und dann kann man nicht genug kriegen und lässt sich auf eine Affäre mit dem verruchten, geheimnisvollen –
Gentleman betritt die Szene (im Krebsgang) und unterbricht sie: „-Assi-Freund“
Sie dreht sich um: „Oh! Hi, Liebling! Was machst du denn hier? Also ich… (erzählt von Geschehnissen)“
Er unterbricht sie mittig: „Liebling, ich dachte wir wollten doch nur noch nur noch zusammen im Krebsgang durch den Park gehen?“
Assi-Freund kommt im Krebsgang auf die Bühne mit Hund an der Leine und
beginnt zu rappen: „Ich war für nen Krebsgang mit dem hund.
Also ich komm hier grad vorbei
und dann sehe euch zwei
und dachte mir:
Jo! Komm ich mal vorbei!“
-> Rapbattle (Ali-Zwerg spielt im Hintergrund Cajon)
Gentleman (Schnöselstimme → gehobene Ausdrucksweise um Unterschied zu verdeutlichen):
„Das kann doch wohl nicht sein!
Mein Kind noch so jung,
und dann so ein schlechter Reim“
Assi-Freund: „Dein Kind?
G:Mein Kind!“
A: Ey wie kommst du denn darauf man, ich lag ihr drauf.
G: Ähm, was ist das denn jetzt hier für ein Niveau? In meinem Fall war es leider ebenso.
A: Rapunzel meine Schnecke wir beenden das hier. Ich schmeiß' diesen Mistkerl aus meinem Revier.
Rapunzel mischt sich ein: „OKAY, OKAY . Okay okay okay. [Beginnt richtig unrhythmisch zu klatschen und noch schlechter zu rappen als ihre beiden Freunde. Rappt folgende Worte im glatten 4-Virtel-Takt ]
Das ist voll die schlechte Idee,
ich will nicht dass du ihn verhaust.
Lass das Kind doch mal entscheiden.
Dann wissen wir es. Yo. Shizzle my fizzle ma hizzlema yeah!!!
Freunde unterbrechen Battle und schauen Rapunzel verwirrt an
Gentlem: Okay, komm, wir lassen das ganze hier am besten, das wird nur peinlich...“
A: Wenn Schnegge entscheiden will, dann entscheidet sie halt…!
Gentlem: Beziehungsweise mein Kind!
A: Dein Kind?!
Gentlem: Mein Kind!
Beide: Grr..
Gehen ab.

Rapunzel wendet sich an H und G.: „Jetzt seid ihr richtig geschockt, was?“
G: „Ja, aäh hartes Straßenmilieu und so...“
R: „Jaja, ich hatte schon immer eine versteckte Leidenschaft für Krebsgänge“*zwinker*
H: okay.
R: fordernd: OKAY, OKAY OKAY OKAAAY!!!! [selber rhythmus wie ihr 'rap'] Setzt zu Klatschbewegung an
H: „Ähh, lassen wir das. Bitte.“
R: „Wie dem auch sei. Ich weiß ihr habt keinen Bock mehr auf das Ganze hier. Ja es lief irgendwie nicht so. Und vielleicht, vielleicht ist das auch ein kleines bisschen meine Schuld.“
H und G drehen Kopf synchron in andere Richtung
R: „Sperrt die Lauscher auf. (Führt Hände ohrenförmig zum Kopf) 2 Szenen macht ihr noch und dann könnt ihr euch wieder eurem Partyleben widmen.“
H. Und G. Stimmen zu, halb überzeugt, halb um sie los zu werden
R (beim Wegkrebsen rufend): „Euer nächstes Treffen ist im Park!“
H: „Wir sind im Park.“
R: „Wissta Bescheid!“

Schick so, oder haltet ihr uns jetzt für durchgeknallt ;D

P.s.: wie immer ist alles noch durch eure Ideen ergänz- und änderbar, und auch über Musik oder direkte Textvorschläge wird sich immer gefreut

Jan

Montag, 22. Oktober 2012

So weit so gut!

So! Endlich ist es geschafft! Nach langer Vorbereitungszeit ist alles hier eingerichtet, und wir können loslegen!
Es folgt das Drehbuch mit Verbesserungen meinerseits. Wir müssen bis Sonntag 5 Szenen mit Dialogen ausgefeilt haben, Lena Weber, Jojo und ich haben uns bereits für eine Szene verpflichtet, ich wäre daher echt dankbar, wenn sich noch zwei Leute für die nächsten zwei Szenen erbarmen würde, alles weitere dann.
Ich habe die Kommentare für annonyme User aktiviert, würde aber darum bitten, den Namen von euch drunter zu schreiben wenn möglich. Alles ist noch zur Änderung freigegeben und jede Anregung ist herzlichst willkommen!

Drehbuch - Musical

Charaktere:
Pummelfee (Kopf der Organisation)
Hänseln (Hauptperson Absturzkind)
Gretel (Hauptperson Absturzkind)
Wolf (Softi)
Frau Holle (penible Ordnungshüterin)
Stiefmutter (Tanzwütig)
Rapunzel (Schwanger)
Assi-Freund und Gentleman-Freund
Die 7 Zwerge (Alokohl,Rauchen/Band)
Rumpelstilzchen (Choleriker/Geschäftsmann)
Schneeweißchen und Rosenrot (Charakterisierende Vorschläge in die Kommentare)
Hausmeister (führt durch die Geschichte)
Diverse Nebencharaktere und Musiker

Grobhandlung:

1. Szene:
Versammlung:
(wer spielt mit? Pummelfee, Wolf, Frau Holle, Stiefmutter, Rapunzel, die 7 Zwerge, Rumpelstielzchen, Schneeweißchen, Rosenrot. Hausmeister ist in der Szene aber nicht direkt in der Versammlung)
Fee ruft Versammlung ein (erste seit vielen Jahren), wegen den Absturzkindern Hänsel und Gretel (sie müssen etwas tun, schließlich sind es auch Märchenfiguren). Bei Meeting fällt negative Entwicklung der Charaktere auf → Vorstellung der Protagonisten und ihrer Geschichte. Erläuterung des Problems mit H. Und G. Sowie Ausarbeitung eines Plans:
Jeder soll einzeln zu den Kinder gehen und ihnen die jeweiligen Werte nahebringen.

Belehrung und Wertvermittlung durch einzelne Charaktere:
Rumpelstilzchen: Umgang mit Geld
Sieben Zwerge: Erfolg/Harte Zuarbeit im Leben/Ausnutzung der Talente
Stiefmutter: Gegen Schönheitsideale
Wolf: gegen Gewalt (korrekter Umgang miteinander)
Rapunzel: (Okee, hier tauchen erste Lücken auf...Ich glaube wir hatten darüber nachgedacht, dass Rapunzel sich zufällig in die Geschichte verstrickt, die Fee sagt ihr auf der Versammlung, dass sie nicht gebraucht wird, und Rapunzel trifft die Kinder dann aber einfach auf der Straße oder so...)
Frau Holle: Ordnung und Regeln einhalten
Schneeweißchen und Rosenrot: Familiärer Zusammenhalt

Rumpelstilzchen soll als erster sein Glück versuchen.
Nach Festlegung sind alle skeptisch, gehen jedoch ohne Disskussion auseinander.


2. Szene:
Hänsel und Gretel Tag nach Party
H. Und G. Sitzen auf Bank im Park und unterhalten sich über letze Nacht. Im Gespräch werden beide vorgestellt.

3. Szene: Planausführung 1: (Rumpelstilzchen):
Fettes Sparschwein steht auf der Bank weißt auf das Thema hin.
Rumpelstilzchen sagt: „nah liebe Kinder. Ihr fragt euch was das ist.“ Comercial…
Holt Aktenorder raus / Berät sie / H.G checken nichts, tun so als ob sie verstünden, Rumpelstilzchen ist nahezu fertig mit Erklärung, dumme Frage von Hänsel zeigt dass sie nichts verstehen, Rumpelstilzchen rastet aus Beginnt mit Basics in Jugendslang (rapt) H.G blicken in die Thematik ein, sind begeistert.
Rumpelstilzchen lernt sich zu entspannen. Nimmt das Leben lockerer.
H.G lernen mit Geld umzugehen. Werfen einen Cent in Sparschwein.
Stielzchen gibt Adresse für nächstes Meeting

4. Szene: Planausführung.2: (Stiefmutter):
Einstieg: H. Und G. Sind kommen zur Adresse von Rumpels.(eine verruchte, abgewrackte Bar) Stiefmutter hat Auftritt auf der Bühne im Lokal und kommt von der Bühne an die Theke: „Meine Füße tun so weh. Ich kann nicht aufhören zu tanzen.“
H. und G. Beginnen mit ihr zu sprechen, sie Vermittelt ihr Schönheitswahn hat alles kaputt gemacht, sie muss immer tanzen.
H.G sehen das ein. Stiefmutter erzählt, die Schuhe sind das letzte Überbleibsel dieser Zeit. H.G trennen sich von Schönheitsidealen: glätten toupierte Haare, schminken sich ab, nehmen Fakepiercing heraus und überreden Stiefmutter Schuhe auszuziehen („Kannst du nicht machen. Uns so was erzählen uns selbst nicht die Schuhe ausbekommen“) (Machen Mitleidsanfang finden gefallen daran und machen weiter). hört auf zu tanzen



Szene 5.: Planausführung.3: (Wolf):
Er sitzt die ganze Zeit mit Rücken zum Publikum in der Bar. Dann sprechen H.G ihn an. Er dreht sich um mit Pappmaschee-Maske → Übler Schock weil Schnauze.
Gehen in den Park, um tiefes Gespräch zu führen. H. Und G. Scheuchen Kinder weg. („Scheiß Kinder. Wir wollen jetzt in Ruhe mit dem Wolf reden.“ Wolf: „Das ist genau das worüber ich reden wollte. Kinder darf man nicht so behandeln… Obwohl eigentlich sind die total nervig. Früher hab ich den Kindern das Eis weggenommen und jetzt schenk ich ihnen eins.“)
Sieht Rotkäppchen (Kind mit rotem Hoodie, das ihn an sie erinnert)
Dialog: Herr Flögel Rap (Hey du, ich kenn dich doch, du bist doch warte mal)
Negative Entwicklung des Wolfes Ursprünglicher Charakter.
Versucht Rotkäppchen zu fressen. Psychiatrie kommt mit Zwangsjacke führt Wolf ab. H.G sind abgeschreckt und „geheilt“.

6. Szene: Planausführung 4: (Rapunzel):
Der Wolf hat Gretel verletzt, Hänsel hält sie im Arm. Rapunzel kommt und regt sich auf. „Ja, damit fängt es an. Ihr werdet alles bereuen, denn irgendwann ist sie schwanger. Bei mir war es ähnlich […]“ abfälliges Männerbild, Hänsel und Gretel erklären, dass es bei ihnen komplett anders ist, Rapunzel erkennt: Es kann auch anders sein, Freundschaft zwischen Mädchen und Jungen ist möglich. Sie war dumme Kuh.
H.,G. erkennen, dass ihre Atzenbrüder Hilfe von der Agentur brauchen.

7. Planausführung 5
Die Zwerge proben den letzten Mist auf der Straße, H.,G. kommen vorbei. Ein Zwerg verhaut das Solo, Hänsel nimmt sein Instrument und macht es besser. Zwerge regen sich auf, pöbeln Hänsel an, Triangelzwerg nimmt den anderen den Wind aus den Segeln („Der Grünschnabel hat doch keine Schuld! Wir waren auch mal so gut, erinnert ihr euch? Wir hatten auch mal den Swag! Und was kam dann? […] ) H.,G. erkennen: Alkohol ist gefährlich! Talente müssen genutzt und gefördert werden
Zwerge erkennen:

letzte Szene: Versammlung mit H.,G.:
Auswertung der Arbeit Ergebnis: h.,g. treten der Organisation bei, Atzenbrüder bekommen Hilfe (Agentur jetzt für alle Hilfebedürftigen), Rumpelstilzchen übernimmt Finanzierung u. Ausbau der Mittel;
Wolf ist in therapeutischer Behandlung (leider keine Aussicht auf Besserung)
Schlusssatz: Jetzt ist ja alles wieder beim Alten…vielleicht auch noch ein bisschen besser!
Diverse Geistesblitze:

Sieben Zwerge:
Erster Gig auf Versammlung total verkackt (abgewrackt schief. Total daneben)
Am Anfang trifft er nicht die Triangel. Ende krasses Solo
Verdeutlichung: Triangelzwerg
Entwicklung zum Ende positiv
Abschlusssong richtig geil



Kulissen
:
Stiefmutter Szene 4.:
Verrauchtes Tanzlokal, Nebelmaschine (Jonas), Live-Musiker in 80-er Klamotten





Bei Fragen einfach fragen =D
Liebe Grüße Janica