Montag, 8. April 2013

Szene 11 (gekürzt)


Rapunzel liegt im Bett, die Decke wölbt sich über ihrem Bauch.
R: MORPHIUM!!! ICH HABE SCHMERZEN. Das kann nicht normal sein. 
Rumpel: Ach weißt du Punzel, ich hab in meiner Lektion gelernt: Bleib entspannt. Das Kind kommt oder es kommt halt nicht oder es kommt halt nur ein bisschen. Du kannst eh nichts dran ändern. Lass es auf dich zukommen.
R: Aber Rumpel, ich habe doch Schmerzen.
Rumpel: Punzel, es wird alles viel leichter, wenn du ein bisschen locker lässt.
R: Nimm es mir nicht krumm, aber ich hätte gerne ein wenig weiblichen Beistand.
Rumpel: Ja sicher, sicher.
R: Rumpel, hole bitte einfach die Stiefmutter.
Rumpel geht raus: Stiefmutter, ich glaube du wirst hier dringend gebraucht.
R: gut, dass du da bist Stiefmutter! Weißt du, ich brauch mal ein paar Ratschläge von einer erfahrenen Mutter. Wie war das béi der Geburt von deinem Sohn Steve? Gibt’s einen Geheimtipp für mich?
S: Wie kommst du darauf, dass ich Mutter bin? Ich habe keinen Sohn, und wenn dann würde ich ihn nie Steve nennen!
R: Naja, du bist doch Steves Mutter. So nennen dich doch alle, oder?
*Stille*
S: Okay, reden wir nicht weiter darüber… Naja, ich würde sagen du musst an was Schönes denken! Apropos schön, weißt du, bei H.G habe ich gelernt, dass man alle seine Schönheitsideale nicht so eng sehen darf! Wir sind alle gleich schön! Deshalb habe ich dir hier einen Unisexstrampler für den kleinen Racker mitgebracht, egal ob Junge oder Mädchen, es sieht immer gleich sch-… *betrachtet Strampler* …gleich aus.
R: Mensch-Super, also Danke, der ist echt…Unisex. *zu sich selbst* Warum kann ich nicht einfach jemanden haben, der meine Hand hält und mich bemitleidet? So jemanden wie

Im Nachbarzimmer wird Wolf von zwei Pflegern an der Leine reingeführt. Märchenfiguren versuchen ihn aufzuhalten, Wolf schlägt sich durch die Menge in R.s zimmer und platzt herein: TADAAA!
Sie haben mir für einen Tag Ausgang gegeben, ich kann deinen kleinen Fratz doch nicht ohne mein Beisein zur Welt kommen lassen! Wo ich doch Kinder zum Fressen gern hab.
Freunde stürmen ins Zimmer: Ist es schon soweit? Haben wir es verpasst? Wem sieht es denn ähnlich?
Assi: Schnegge, -
Gentleman: Liebling, wir haben uns entschieden, einen neuen Weg zu gehen, um dem Kind eine möglichst gute Zukunft zu ermöglichen.
Assi: Baby ich sag dir, das wird was ganz Großes! Ich mein dein Schnösel und ich haben uns was überlegt:
Gentleman: Wir wollen-
Assi: Wir wollen voll zu dritt leben!-
Ra: schön, wirklich schön! Jetzt können wir alle sehen wie unser Kind heranwächst.
Asch kommt durch die Tür: Aber Rapunzel, wenn du das nicht möchtest, dann musst du das nicht tun, du wirkst unglücklich-
Ra: Ach son Quatsch! Ich mein, das ist die beste Lösung.
Assi u Gentleman: JA!
Asch: Nagut, wenn du meinst, aber wenn du dich schon so einschränken willst, dann solltest du deinem Kind wenigstens ein Stück Freiheit schenken! Hier, extra nur für deinen Spross! *überreicht Käfig*
Ra: Aschenputtel das ist ein Käfig.
Asch: Das mag aussehen wie ein Käfig, aber in Wirklichkeit kann dein Sohn die Gitter ein Stück verbiegen und seine Grenzen so völlig neu definieren, er schafft sich damit seinen ganz eigenen Freiraum.
Gentleman: *schaut sie von oben bis unten an* JJJJa…sicher, vielen-äh- Dank, das wird uns sicher immer im Gedächtnis bleiben.
Asch: Ja, ich bin froh euch geholfen zu haben.
Fee kommt durch die Tür: Mensch, was macht ihr denn alle hier? Ich denke der Arzt hat ihr Ruhe verordnet!
Ra: Oh mein Gott. Die Wehen!
Licht geht aus, Schreie „pressen pressen pressen“, Licht geht an -> Fee hält Kind im Arm
Schaut auf das Kind: Oh! Es ist ein Junge! Er ist so schön, wunderschön! Hier, nimm du ihn mal! *gibt Rapunzel das Kind*
Ra nimmt es in den Arm und strahlt vor Freude: Mein Sohn! Ein Mini-Wir.
Schneew. Und RR. Betreten den Raum: Mist! Jetzt haben wir es verpasst! Was musstest du auch den Lippenstift nochmal nachziehen, da schaut doch eh keiner drauf!
RR: Och Gottchen, was für ein Wonneproppen! Der wird mal ein richtiger Aufreißer!
(weitere Liebkosungen)
Zwerge kommen: Jo! *spielen Song*Alle feiern. (natürlich ein bisschen detaillierter)
HuG kommen außer Atem an: Man, hier geht’s ja schon voll ab, was? Och nein, wie süß der Kleine! (und so weiter und so fort)

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